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Junge Union informiert sich über Familienpolitik im Stadtgebiet

Vortrag von Stadtratsmitglied Annette Gies

Stadtratsmitglied Annette Gies informierte in einem Vortrag über die geleisteten sowie angestrebten Schritte hinsichtlich der Betreuungsangebote für Kinder und über das Mehrgenerationenhaus.

Die Junge Union Bad Neuenahr-Ahrweiler unter Vorsitz von Simon Schumacher bot in der vergangenen Woche einen Vortrag in Sachen Familienpolitik an, zu dem insbesondere die städtischen Senioren Union eingeladen war. Stadtratsmitglied Annette Gies informierte in einem Vortrag über die geleisteten sowie angestrebten Schritte hinsichtlich der Betreuungsangebote für Kinder und über das Mehrgenerationenhaus.

In der vergangenen Legislaturperiode haben sich die städtischen Christdemokraten in enger Zusammenarbeit mit dem Kreis für einen kontinuierlichen Ausbau der Kinderbetreuungsangebote eingesetzt, so der Tenor des Vortrages. Im Bereich des Krippenalters sowie des Kindergartens konnten mehr Plätze, gerade auch im Ganztagsbereich geschaffen werden. Sprachförderung und integrative Arbeit wurden begleitet und ausgebaut. „Grundsätzlich strebt die CDU an“, so die familienpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, „dass das Fachpersonal, das sich für Kinder einsetzt, und die Infrastruktur, die für Kinder vorgehalten wird, auch für Kinder erhalten bleiben.“ Auf die Rückgänge der Geburten, so Annette Gies, müsse reagiert, die Angebote auch weiterhin erweitert und ausgebaut werden.

 

Im Bereich der Schulen konnte die Vortragende ein beachtliches Zahlenwerk vorstellen, das die gute Schulträgerschaft der Stadt mit Unterstützung der CDU belegt: Rund 750.000 Euro werden jährlich in die städtischen Schulen neben den über 1 Million laufenden Kosten investiert. „Darüber hinaus setzt sich die CDU für ein zukunftsorientiertes Schulprofil, gerade im Hinblick auf die Erich-Kästner-Schule, ein“, so Annette Gies.

 

Ein weiterer wichtiger Baustein in der Betreuungslandschaft sei die „Betreuende Grundschule“, die den Grundsätzen der CDU-Familienpolitik, der Bedarfsgerechtigkeit und der Angebotsvielfalt, Rechnung trage. Dem entsprechend soll auch die Ferienbetreuung nach Ansicht der Christdemokratin weiter ausgebaut und an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet verankert werden.

 

Vermittelbar sei diese Vielfalt an Angeboten im Betreuungsbereich durch die Funktion des Kindergartenlotsen, der auf Antrag der Christdemokraten im Stadtrat etabliert werden konnte. Hier wird eine Schnittstelle zwischen Familien und Trägern der Betreuungseinrichtungen geschaffen.    

Das Mehrgenerationenhaus bildete den zweiten Schwerpunkt des Vortrages und wurde in seiner Konzeption als Dienstleistungsdrehscheibe, Informationsplattform und offenem Tagestreff erläutert. Abschließend beantwortete die Vortragende die zahlreichen Fragen aus der Zuhörerrunde. Das Interesse lag dabei besonders auf den generationsübergreifenden, aber auch generationsspezifischen Angeboten des Mehrgenerationenhauses. Darüber hinaus wurde über einen möglichen „Eltern-Mutmach-Kurs“ nachgedacht, der jungen Menschen wieder die Freude am Elternsein bewusst machen könnte.

 

JU-Vorsitzender Simon Schumacher schloss den gemeinsamen Vortragsabend und dankte Annette Gies mit einem Weinpräsent für die interessanten Informationen.

 


[18.03.2009]
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